Frieder Backu, Prof. Dr. Michael Reitsam

Steuerliche Aspekte bei der Softwarebeschaffung


Anmerkungen zum BMF-Schreiben v. 18.11.2005

Rechtsprechung und Literatur orientieren sich bei der zivilrechtlichen Einordnung von Softwarebeschaffungsvorgängen an den Vertragstypen des BGB. Die Formulierung der gegenseitigen vertraglichen Pflichten hat Einfluss auf die Einordnung als Kauf-, Werk-, Dienst-, Leasing- oder Mietvertrag und damit weitreichende zivilrechtliche Konsequenzen.
Die Ausgestaltung eines Software-Beschaffungsvorgangs hat aber auch Auswirkungen auf dessen steuerliche und bilanzielle Behandlung, und zwar sowohl auf Seiten des Bestellers als auch des Lieferanten.

Im Beitrag werden die Grundsätze der steuerlichen Beurteilung von Softwarebeschaffungsvorgängen aus Sicht des Auftraggebers/Bestellers unter Berücksichtigung des BMF-Schreibens vom 18.11.2005 dargestellt.

ITRB 2007, 211

BMF-Schreiben vom 18.11.2005